Wir haben eine fantastische Session 2023/2024 erlebt und hinter uns gebracht. Haben zwar manchesmal Stress aber auch ganz, ganz viel Spaß gehabt. Es war für uns immer wieder ein Highlight das Prinzenpaar Jana I. & Ralf II. zu treffen und mit Ihnen zusammen auf der Bühne zu stehen.
Vereins & Sessions Chronik
Hochgeladen am 30.05.2026 anlässlich der Eröffnungsfeier
Ein Ende kann auch ein Anfang sein!
Umzug in die Corneliusstr. 2
Nach dem Motto: Keine Atempause Geschichte wird gemacht ging es für uns als Karnevalsgesellschaft, bedingt durch die Kündigung der WSW, nach Aschermittwoch stramm allerdings nicht heiter, weiter. Denn schließlich sollte das alte Standquartier bereits am 30 April besenrein geräumt sein.
Wir schauten uns viele Immobilien im Netz an, wobei es bei den meist, die für uns bezahlbar waren, schon nach einem Telefonat zur Absage kam. Denn einen Karnevalsverein wollten die meisten Immobilienbesitzer nicht, warum wissen wir leider bis heute nicht.
Deshalb sind wir sind mehr als glücklich, dass wir kurz vor Toresschluss diese Räumlichkeiten angeboten bekamen. Die Vermieter (Bergische Imobilienprojekte Gmbh) sogar der Meinung waren, wir passen hervorragend hier rein, ein Karnevalsverein bringt Freude, Spaß und Leben ins Haus und mit Musik kennt man sich hier auf der Etage auch gut aus. (auf unserer Etage sind 3 Proberäume von verschiedenen Bänds).
Wir sagen ganz, ganz herzlichen Dank das Sie uns als Mieter genommen und sich so für uns eingesetzt haben, dass wir bereits Mitte März den Schlüssel für die notwendigen Renovierungsarbeiten bekamen. Dieses Entgegenkommen in der Heutigen Zeit für uns keine Selbstverständlichkeit.
Am 12 März fingen wir dann mit den Renovierungsarbeiten an, mittels Infobriefrundschreiben, an Mitglieder und Ehrengardisten, schließlich sollten endlich alle wissen das wir nicht ab Mai auf der Straße sitzen.
Nun ja über Geld man soll man nicht sprechen, aber diese Regel muss ich nun brechen: Denn manchmal reichen Arbeitskraft und Willen alleine nicht aus, auf manch benötigtem ist halt ein Preisschild drauf! Und genau das war nun nach der Schlüsselübergabe unser größtes Problem, wir konnten den Notwendigen Boden nicht komplett alleine finanzieren.
Die Präsidentin grübelte Tag und Nacht und hat so gut wie kein Auge zugemacht.
Ein Kostenberg der unüberwindbar schien, wie sollte es nur weiter gehen?
Morgens fielen Ihr fast die Augen aus dem Kopf, Tränen schossen sofort ein, sie musste sich ersteinmal kneifen, es konnte doch nicht sein, da hatte doch glatt ein Ehrengardist eine Spende auf unser Konto für den Bodenbelag gemacht.
Hier und heute können wir es sagen, es war die Geste die uns nach so manch schlafloser Nacht wieder Mut gemacht hat.
Also gingen wir es an und ließen uns einen Kostenvoranschlag machen und wurden das zweite Mal überrascht, das Laminat Depot Wuppertal gab uns einen Preisnachlass.
Aber völlig positiv Überrascht hat uns die Stadtsparkasse Wuppertal, die innerhalb kürzester Zeit reagiert, mit uns Kontakt und uns eine Zusage zur Unterstützung gemacht hat. Denn damit war klar mit dieser Unterstützung Dank „PS-Sparen und Gewinnen“ packen wir das, mit unserem Budget, Zusammenhalt und Arbeitskraft!
Wären Sie alle mit ihrer Unterstützung nicht gewesen, so würden wir noch in einem Raum mit einem blanken Betonboden stehen.
Nun aber kann die Garde ohne fremde Hilfe weiter trainieren, wir können den ein oder anderen Euro mit unseren Aktivitäten im Standquartier für die Miete mit verdienen und somit als Karnevalsgesellschaft autark weiterleben.
Mehr als 700 Arbeitsstunden liegen nun hinter einer Handvoll Mitgliedern, Ehrengardisten und Freunden, die ansonsten nicht in der 1 Reihe auf der Bühne stehen. Heute lassen wir es uns nicht nehmen sie auch mal beim Namen zu nennen denn Euch gebührt unser größter Dank, weil man solch eine Renovierung mit Umzug nicht alleine stemmen kann.
01. Jana Gutschmidt, Boden, Fahrer, Allrounderin
02. Ralf Gutschmidt Bodenleger, Möbel Transporteure, Allrounder
03. Strippenzieher Michael Schättler der den Neuen Raum erstrahlen ließ
04. Paddy Peters, der nicht nur Leitungen verlegte und Schalter montierte sondern auch mit......
05. Der 2 Vorsitzenden Felix Varoquier, der mit Paddy eine im Wahrsten Sinn tragende Rolle spielte.
06. Der Freund der so Garnichts mit Karneval an der Uhr hat, aber dennoch mit seinem Exaktheitssinn für die
Grundbasis zur Bodenverlegung gesorgt hat.
07. Andreas Reffi der ohne Murren und klagen, während seine Liebsten in Ferien waren, gemessen und
geschnitten halt und somit für eine absolut zügige Verlegung des Bodens gesorgt hat.
08. Ja und nun kommen wir zu einem Allround-Talent das fast ein jeder kennt, die man durchaus als Allzweckwaffe
betrachten kann, da sie nicht nur fantastisch Tanzen, sondern auch filigranes bruchsicher einpacken kann. Vom 1.
Handgriff an hat sie mit Ihren gerade 20 Jahren, dem Umzugsteam bei wirklich allen anfallenden Arbeiten ohne zu
fragen: kann ich helfen und ohne zu klagen zur Seite gestanden! Unsere Kommandantin Melissa Peters.
09. Tim Ohmann der den Spiegel ganz spontan noch vor der Feier organisier und angebracht hat
10. Und last but not least, der Mann den man als Koordinator, Bauleiter und absolutes Zugpferd bei diesem Umzug
bezeichnen kann, unser Standquartiersmeister Markus Neumeyer!
"Als Präsidentin und 1. Vorsitzende kann ich nur von ganzem Herzen Danke sagen,
wir werden Euch alle in den Sommerferien mal zum Grillen einladen!"
Session 2025/2026
Motto: "Auch Wuppertal kann Karneval!"
Prinzenpaar: Es gab kein großes Prinzenpaar
Jugendprinzenpaar: Simon I. & Celine I.- Simon Stärke & Celine Lustig
Eine sehr kurze und knackige Session. Am Aschermittwoch waren wir ziemlich platt. 14 Tage an einem Stück waren wir unterwegs und haben immer unser bestes gegeben. Doch Zeit zum ausruhen bleibt uns nicht, denn wir haben am 16. Januar die Kündigung zum 30. 04.2026 für unser Standquartier gekriegt. Die WSW wird das Gebäude im Zuge der Umbaumaßnahmen am Schwebebahnhof Vohwinkel abreißen.
Session 2024/2025
Motto: „Venedig, Rio, Wuppertal - Alle feiern Karneval!“
Prinz: Ralf III. - Ralf Bosadejieff
Jugendprinzenpaar: . Mike I. & Vivien I. - Vivien Stärke & Mike Koekkoek
Die Session war für uns eine ganz besondere, da es für uns sehr viel zu feiern gab. Beim Warm-up- Abend fing es an, Günther Böttcher wurde für seine 60 Jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet und geehrt. Eine Vereinsloyalität mit Seltenheitswert! Am 11. 11.2024 durften wir dann den Hoppeditz zur Sessionseröffnung stelle. Es folgten im Feb.2025 Nicole Uhl Werner mit 4X11 Jahren und unser Ehrenpräsident Guido K. Werner mit ebenfalls 4X11 Jahren Mitgliedschaft. Und auch unter unseren Ehrengardisten gab es Jubilare Dr. Stefan Kühn und Bernd Bigge feierte 2x11 Jahre als Ehrengardisten in der Prinzengarde. Dr. Uwe Schneidewind wurde als " Neuer " in den Reihen der Ehrengardisten begrüßt und Heiner Fragemann zum Leutnant der Garde befördert.
Und unser Highlight wir feierten zunächst einmal Gesellschaftsintern unser 7 X 11 Jähriges Vereinsbestehen!
Session 2023/2024
Motto: Karnevalsmagie- lustig und bunt wie nie!
Prinzenpaar: Ralf II. & Jana I. - Ralf Gutschmidt & Jana ehemals Schneider jetzt Gutschmidt
Kinderprinzenpaar: & Maximilian I. - Jana- Anessa I. - Maximilian Köster & Jana - Anessa
Aufbau des Narrenkellers
Irgendwann im Jahre 1964 bat der Präsident der Vereinigten Wuppertaler Karnevalsgesellschaften (FWK) Werner Draut meinen Freund den Exprinzen Rigobert Höke sich um die Ka. Ge. Prinzengarde zu kümmern, die nicht mehr lebensfähig wäre.
Daraufhin begaben wir uns zur nächsten Mitgliederversammlung in die Gaststätte Rauer Werth in Barmen und trafen dort einen kleinen Haufen von wir uns n sieben Personen d.h. alle ehemaligen Mitglieder der Prinzengarde.
Ehrenpräsident: Willi Bräer, Präsident: Otto Lange, Schatzmeister: Max Voigt und die Mitglieder Jonny Kreiskott, Herr ? Steinbach und später stieß noch Walther Schmitz dazu, der zu diesem Zeitpunkt allerdings Mitglied bei der Gesellschaft die Selbstrasierer war. An diesem Abend wurde Rigobert Höke zum Präsidenten gewählt und auch ich wurde an diesem Abend Mitglied in der Ka. Ge. Prinzengarde. Später kam auch Walther Schmitz dabei.
Bei einer späteren Versammlung am 2. Januar vermutlich 196 ? machte W. Schmitz (in folge Iwan genannt) die Bemerkung das am DB Bahnhof Wuppertal Loh, Rudolf- Straße 125, ein Kellergewölbe bestand, welches vermietet werden sollte.
Zur Geschichte des Kellers:
So um die Jahrhundertwende ca. 1880 brannte der damalige Bahnhof – Loh vollständig aus. Der Neue Bahnhof wurde seitlich versetzt neu erbaut, dadurch wurde das alte Kellergewölbe nicht mehr benötigt. Sehr viel später in den 60 er Jahren wurde an die Bahnhofgaststätte eine Kegelbahn und ein eine Terrasse angebaut und dazu musste die Frontmauer des Gewölbes mit einer starken Betonschürtze verstärkt werden. Durch diese Maßnahme wurde das Gewölbe Wasserdicht sodass es nun genutzt werden konnte.
An dem besagten 2. Januar machten sich ein paar Männer mit Taschenlampen und Feuerzeugen bewaffnet auf den Weg zum ab jetzt sogenannten Narrenkeller. Von dem was wir sahen wahren wir zuerst begeistert, nur der Zustand Kellers war ernüchternd. Das ganze Gewölbe war mit Schutt, alten Möbeln und sonstigem Unrat fast bis an die Decke gefüllt. Nach vielen Beratungen und mit Zusicherung aller Mitglieder beim Ausbau des Kellers tatkräftig mit zu wirken, stellten die PG dann den Pachtantrag an die DB.
Mittlerweile war die PG um einige Mitglieder gewachsen u.a. Bundeswehrsoldaten, Dekorateure und einige Handwerker. Zuerst musste der Schutt aus dem Keller entfernt werden und das war nicht wenig. Hinter dem Keller war ein großer Bombentrichter in dem bekam man schon jede Menge unter, dann fuhr G. Holte in dieser Zeit einen LKW – Kipper für eine hiesige Baufirma die eine eigene Kippe besaß. Dorthin wurde in sehr vielen Fuhren der restliche Müll entsorgt. Auch wurde mit dem Fahrzeug von fertigen Baustellen Baumaterialien angeliefert. Erst als sie den Keller besenrein hatten konnten sie sehen welche Arbeit noch vor Ihnen lag. Der Boden war mit Ziegelsteinen in Parkettform gemauert und so beschädigt, dass er nicht mehr zu gebrauchen war. Hier mussten sie Estrichlegen, wobei sie dies durch mangelnde Sachkenntnisse mehrfach wiederholen mussten. Bei einem anderen Teil des Kellers (große Bar, Küche, Ausgabe und Toilette) lag der Boden 2,5 m unter normal. Hier waren früher Pferde untergebracht. Nun wurde wieder mit dem schon erwähnten LKW, Schlacke angefahren um das Ganze zu verfüllen, mühsam zu verdichten und dann mit Estrich zu belegen. Die Arbeiten wurden teilweise bei Minusgraden von bis zu – 10 Grad ausgeführt. Sie hatten nur einen Öl Kamin und dieser sollte noch für Aufregung sorgen, denn an einem sehr kalten Abend wollte man sich in der Bahnhofsgaststätte ein wenig aufwärmen, Man schloss also die Tür von außen zu und ging einen heben. Nach ein paar Stunden, der Kamin brannte weiter aber der Sauerstoff im Keller war zu Ende und so qualmte er vor sich hin. Als man vom aufwärmen zurückkam und die Tür öffnete, gab es eine riesige Verpuffung und der Keller war ein riesiges schwarzes Loch. Die Spuren der Ereignisse konnte man noch Jahre später links neben der Musik an der Decke sehen. Alle Wände, Decken und Böden mussten vom Ruß befreit werden, bevor man irgendwelche Farben auftragen konnte.
Nachdem sie soweit waren wurde eine geschenkte Bar aufgebaut und aus Langerfeld, aus einer Konkursmasse Barsessel und Tische besorgt. So dass sie ca. 60 Sitzplätze hatten. Dann wurde in einer Nacht die Toilette gebaut, da sich für den nächsten Tag das Ordnungsamt angekündigt hatte, da sie den Keller an diesem Tag zum ersten Mal öffnen wollten. Das war so im Juni 1970.
Zu diesem Eröffnungsabend hatten sie Einladungen verschickt, auf denen sie darauf hinwiesen, dass die Gäste in alten Kleidern kommen sollten. Das war auch mehr als angebracht da der Fußboden nur aus Estrich bestand. Speisen & Getränkewaren reichlich vorhanden, sogar eine 3 Mann Kapelle G. Holte, K. Reith und B. Klöcker spielten zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden.
Wie gut der Hinweis auf die alten Kleider war sah man daran, dass sich eine ca. 1 Meter dicke Zementwolke bewegte, die im Rhythmus der Musik auf und ab tanzte. Nach dieser gelungenen Eröffnung hatten sie wieder Bares in den Kassen und zahlreiche Spenden an Baumaterial. Dies versetzte sie in die Lage verstärkt den Ausbau des Narrenkellers anzugehen. Als erstes wurde der gesamte Boden. mit PVC – Platten ausgelegt, notwendige Durchbrüche, wurden dank einer von G. Holten organisierten THW - Übung hergestellt. Und auch die Elektroinstallationen wurden nach und nach fertig gestellt Wurden die Räumlichkeiten zunächst noch mit einem handelsüblichen Heizlüfter erwärmt, so konnten sie durch Ihr neu gewonnenes Mitglied, Werner Lange, späterer Präsident und selbstständiger Gawaschei (Heizung,- und Gas Wasser, Scheiße) Installateure, dann auch den Heizungseinbau im Keller stemmen. Von nun an wurde es gemütlich und bei unseren Festen war es immer proppenvoll, die PG war wieder zu einer der führenden Gesellschaften im Tal geworden.
(Text: G. Holte)
Anmerkung:
Mehr als 66 Jahre feierte die PG mit den Bürgern und Karnevalisten im Narrenkeller. Mitte des Jahres 2012 verloren wir unseren geliebten Narrenkeller. Seitdem waren / sind wir auf der Suche nach einem " Neuen Heim" zunächst beim Hockeyclub Grün – Gold, dann ging es in die Concordia- leider zu klein und so zog die Gesellschaft ins Hako- Casino, die Tanzgarde blieb zunächst dort. Leider ging es mit dem Gebäude immer mehr bergab so dass es nicht mehr zumutbar war dort Kinder & Jugendliche zu trainieren. Im Januar 2020 wurde die nun zuständige Trainerin endlich fündig. Ein Bekannter hatte ein Gebäude an der Vohwinkelerstr. Er bot Ihr und den Kindern diesen Raum (eine ehemalige Spielhalle) an. Direkt am Schwebebahnbahnhof Vohwinkel, gut für die Kinder und Jugendlichen erreichbar - Optimal ! Mitten im Lockdown, im April 2020, zog man dann um. Baumärkte hatten geschlossen, Training durfte dank der Corona Pandemie nicht stattfinden und Kontaktverbote ließen die Arbeiten sehr ins stocken kommen. Auch die Kasse wurde immer knapper, keine Straßenfeste, keine Auftritte , keine Veranstaltungen, keine Einnahmen und als im Januar 2021 dann auch die Gesellschaft das Hako- Casino, wegen Verkauf des Gebäudes räumen musste, zog man wieder zusammen. Nun war es wieder proppenvoll bloß leider nicht mit Gästen sondern mit allem was wir so brauchen um unsere Kasse mit Waffel & Wurstständen auf zu bessern, mit Ornaten und Showtanzkostümen der Vergangenheit mit Ordenskästen und Deko noch aus dem Narrenkeller.
Zeit auf zu räumen und Platz zu schaffen damit wir wieder Gäste empfangen können. Und das ist uns nun geglückt!
Zum jetzigen Zeitpunkt können wir unseren Gästen 54 Sitzplätze anbieten. Und wenn es auch noch immer viel zu renovieren und bauen gibt so sind wir nicht bang, denn es ist wunderbar seit 2022 können wir wieder Feste und Veranstaltungen planen und durchführen.
Wir freuen uns auf alle Bürger & Karnevalisten die zu unseren kleinen Festen in unserem
„Neuen Standquartier" kommen.
(Nordhild Neumeyer)
Ein Ende kann auch ein Anfang sein!
Chronik
der Prinzengarde der Stadt Wuppertal zum 33 jährigem Bestehen am 26.01.1982
3x11 sind heute abgelaufen,
seitdem die Wupperfee im Sonnenstrahl
zur Freude aller Bürger konnte taufen
die Prinzengarde der Stadt Wuppertal.
Ja heut genau vor 33 Jahren
begann das Glück im Nachkriegsnarrenreich
durch 15 wirklich prächtige alte Narren
an Fröhlichkeit tats Ihnen keiner gleich.
Bei Morschel hat es damals angefangen,
hier ward gelegt des Frohsinns gold´ne Saat,
wie wunderschön ist sie doch aufgegangen
durch Ihren ersten Gründungselferrat.
Der Präsident der allerersten Stunde,
das sollte damals Otto Oellers sein
und heute noch geht von ihm die Kunde
dass sein Humor zeigt wahren Sonnenschein.
Danach kam Willi Bräer - ohnegleichen-
machte er die Prinzengarde mächtig stark,
er gründete und setzte dadurch ein Zeichen
den Dachverband Rhein-Berg-Mark. (RBM)
In diesem Spiel der närrischen Musen
da scheffelte Max Voigt das Geld
vom Altgardisten Julius von der Schlusen
spricht man heute noch in Elberfeld.
Ewald von Eynern der uns unvergessen
war mit Heinz Schlaaf und unserem Peter Kluth
stets auf die Fröhlichkeit versessen,
sie meinten: " Närrisch sein tut richtig Gut!"
Deshalb gabs auch in diesem Kreise nie Neider,
weil jeder selbstlos und ungenannt,
doch einen nenn ich das war Paul Schneider
der beste Prinzenadjutant.
Auch Otto Kirst konnt es nicht lassen,
immer andere Menschen zu erfreuen
und unser guter Peter Windgassen
der brauchte selbst als Narr nichts zu bereuen.
Der gute Willi Schäfer damals wusste
mit Hubert Theater sicher und bestimmt
das dieser erste Rat was leisten musste
und das man durch Freude alles gewinnt.
Und schließlich Erich Erb, Fritz Baak, die beiden,
die halfen stets mit Rat und Tat,
sie hielten fest das Rad der tausend Freuden
in der Gesellschaft erstem Elferrat.
Dank gilt den Männern heut der ersten Stunde,
die voller Mutterwitz, humorbereit,
sie sind in unserem alten Freundschaftsbunde
unvergessen wohl für alle Zeit!
Zwar konnte man zur Gründerzeit kaum gehen
vor Maisbrot- gelb- und Steckrübensalat
die Garde konnte man trotzdem schunkeln sehen,
sie zündete durch mit echter Frohsinns tat.
" Oh hätten die 15 prächtigen Narren geahnt
was das Leben mit der Gesellschaft noch alles plant!"
Die Lücken, die die Zeit gerissen
im Elferrat, die wurden ausgefüllt
so viele waren hier Humorbeflissen,
dass jeder hier recht gern mitspielt.
Prunksitzungen, die waren zu gestalten
im Kaiserhof und im Hotel zur Post,
die Narren waren hier nicht mehr zu halten
sie kamen selbst bei Schnee und stärkstem Frost.
So ging es dann bis 1958 weiter
als Willi Baer gab mit frohem Blick,
den Präsidentenhut an Peter Tappe weiter,
er trat vom Präsidentenamt zurück.
Bilder vom " Neuen Standquartier"
Die offizielle Eröffnung am Sonntag dem 21.01.2023




















